Feuervogel e. V. Verein für ein selbstbestimmtes Leben – Frei von sexueller Gewalt
Theateraufführung "Zauber, Zoff und Geistesblitze"
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 11:31 Uhr Geschrieben von: Ulrike Fritsch Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 11:02 Uhr
Am 14.05.2012 um 11 Uhr in der Reithalle Rastatt sind 3. und 4. Klassen der Rastatter Grundschulen herzlich zu der Aufführung des Präventionstheaterstücks "Zauber, Zoff und Geisteblitze" des Irrlichttheaters Stuttgart eingeladen. Die Beratungsstelle Feuervogel bietet den Schulen ergänzend dazu, für jede Klasse zwei Präventionstermine. Die Inhalte aus dem Stück werden dabei durch praktische Übungen und passende Arbeitsmaterialien vertieft.
Gefördert wird das Projekt von der Bürgerstiftung Rastatt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ulrike Fritsch, Feuervogel e.V., Tel.07222/788838 oder per e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Das Theaterstück des Irrlichttheaters Stuttgart
„Zauber, Zoff + Geistesblitze“ ist ein Theaterstück zur Prävention von sexueller Gewalt und anderen Gewalterfahrungen
· für Mädchen und Jungen im Grundschulalter (8-11 Jahre)
· Spannende und aktionsreiche Vermittlung von Präventionsinhalten
· Live-Musik auf der Bühne.
Das Theaterstück „Zauber, Zoff und Geistesblitze“ verspricht eine spannende und aktionsreiche Vermittlung von Präventionsinhalten mit Live-Musik auf der Bühne! Die Themen orientieren sich an den Alltagserfahrungen von Grundschulkindern. Mädchen und Jungen sollen dabei ermutigt werden, sich gegen Anmache, Pöbeleien und Übergriffe zu wehren, sich gegenseitig zu helfen und sich bei Erwachsenen Hilfe zu holen.
Das Theaterprojekt will
· betroffene Kinder entlasten
· die Freude am Selbstausdruck unterstützen
· Mut machen, Gefühle ernst zu nehmen und eigene Interessen zu vertreten
· Eltern und Lehrkräften Hilfestellung für ein Gespräch mit Kindern zu geben.
Inhalt
Personen der Handlung:
Beinahe-Hexe Steffi – erprobt ihre Zauberkräfte auf der Erde
Musiker Magnus – zaubert mit Musik
Nina, 9 Jahre – besteht eine Mutprobe
Phillip, auch 9 Jahre – trifft eine Entscheidung
Mike, 13 Jahre – räumt die Taschen aus
Frau Maybach, Phillips und Ninas Lehrerin – hört zu
Beinahe-Hexe Steffi und der Musiker Magnus sind von einem fernen Planeten auf die Erde gekommen, um die Menschen zu erforschen. Steffi muss Hexenprüfungen absolvieren und Magnus hilft ihr dabei. Bei der Erkundung eines Dachbodens lernen sie Phillip und Nina kennen.
Nina und Phillip haben drei Dinge gemeinsam: sie gehen in die Klasse 4a, wohnen im selben Mietshaus und sind allein. Sie lernen sich auf dem Dachboden kennen und gleich fetzt es gewaltig. Doch schon bald haben sie gemeinsam eine knifflige Aufgabe zu lösen. Da taucht Mike auf. Der ist schon 13, für jeden Streich zu haben und der hat ein Geheimnis. Nina und Phillip finden ihn megacool. Als Mike vorschlägt, MitschülerInnen zu beklauen, stehen Nina und Phillip vor einer schwierigen Entscheidung.
Am Ende fehlen ein Geldbeutel, ein Handy und ein Kopfhörer.
Hexenschülerin Steffi, unterstützt von Musiker Magnus, vermittelt zwischen Bühne und Publikum. Sie unterbricht die Handlung und lenkt mit ihren Fragen den Blick auf die Gefühlswelt der agierenden Figuren. Das Publikum bindet sie bei der Erforschung der „Ja“- und „Nein“-Gefühle der Menschen ein. So können die Kinder immer wieder ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle entlang der Handlung reflektieren.
Songs zu Themen wie „Freundschaft“, „Spaß“, „Jungs und Mädchen“ verstärken Gefühle und transportieren Inhalte.
Geschlechterrollen, Freundschaft, Grenzverletzungen/Übergriffe
Die Themen orientieren sich an Alltagserfahrungen von Grundschulkindern. Dazu gehören auch Pöbeleien, Anmache und Übergriffe.
Unser Anliegen ist es, die Jungen und Mädchen zu unterstützen, die mit sexuellen Grenzüberschreitungen nicht einverstanden sind, sich aber aus Angst vor Repressalien oder Ausgrenzung nicht wehren. Mädchen und Jungen werden ermutigt, sich gegenseitig zu helfen und die Solidarität der Erwachsenen einzufordern.
Vor- und Nachbereitung
Die Beratungsstelle Feuervogel bietet den Schulen ergänzend dazu, für jede Klasse zwei Präventionstermine. Die Inhalte aus dem Stück werden dabei durch praktische Übungen und Arbeitsmaterialien aus der Praxismappe "Zauber, Zoff und Gesitesblitze" vertieft.
Stückidee+Konzept
Marika Röther, Rüdiger Erk
Regie
Helma Fehrmann
Dramaturgie + Projektleitung
Wolfgang Haupt
Textbearbeitung
Ensemble
Musik
Ebbi Grözinger
Songtexte
Ebbi Grözinger/ Rüdiger Erk
Besetzung
Nina: Saphira Kalaitzi
Phillip: Paul Vervecken
Mike & Herr Stöpsel: Rüdiger Erk
Steffi & Frau Maybach: Marika Röther
Musiker Magnus: Ebbi Grözinger
Beratung Ausstattung
Stefanie Oberhoff
Kostüme
Gitti Klumpp/Marianne Queiser
Plakat/Flyer
Submedia - Anna Perino/ Zeichnungen von Stefanie Oberhoff
Internetauftritt
Submedia - Anna Perino
Fotos
Jim Zimmermann
Evaluation
Uschi Böss-Walter - Feuervogel Rastatt e.V.
Marika Röther - Irrlichttheater Stuttgart e.V.
Dank an
Alle Probenbesucher/innen die uns mit Kritik und Anregungen unterstützt haben
Das Kulturamt der Stadt Stuttgart für den Proberaum
Bernd & Karin Appich, Regina Hövermann, Sybille Ruckwied, Sony Specht, Jörg Staudacher, Caleidoscope – Robert Hohn
Feuervogel e.V. wurde gegründet...
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. März 2012 um 10:21 Uhr Geschrieben von: Ulrike Fritsch Dienstag, den 09. November 2010 um 10:36 Uhr
...von Frauen und Männern im Landkreis Rastatt, die sexuelle Gewalt an Mädchen, Jungen und Frauen als Verbrechen gegen das Menschenrecht verurteilen.
Feuervogel e.V. will...
...Mädchen und Jungen durch sinnvolle Prävention und öffentliche Information vor sexueller Gewalt in den verschiedensten Lebensbereichen schützen und stärken.
>> Wissen macht stark!
...dass verantwortungsbewusste Erwachsene betroffenen Kindern helfen, damit der sexuellen Ausbeutung ein Ende gesetzt werden kann.
>> Unwissenheit macht Angst!
...viele Menschen aktivieren, die sich für die Gewissheit einsetzen, dass niemand das Recht hat, Schwächere u.a. sexuel auszubeuten.
>> Zivilcourage ist wichtig!
...eine Anlauf- Informations- und Beratungsstelle sein, die alles dies fördern kann und eine entscheidende Hilfestellung zur Vorbeugung bzw. Beendigung von sexueller Gewalt darstellt.
>> Das betroffene Kind steht im Mittelpunkt!
...dass Selbstbewusstsein und Liebesfähigkeit Ziel und Aufgabe jeglicher präventiver und stärkender Erzeihung ist.
>> Erziehung prägt für das Leben!


